Call for Paper


Kreative Pioniere: Innovative Ansätze (auch) für den ländlichen Raum?

 

Herausgeber: Katja Wolter, Daniel Schiller, Corinna Hesse

 

 

Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird an vielen Standorten als Innovationsmotor und Schlüsselbranche für wirtschaftliche Transformationsprozesse begriffen. Künstler und Kreative geben Impulse für neue Produkte, innovative Dienstleistungen, kooperative Organisationsstrukturen und nachhaltige Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter. Zentren der Kreativwirtschaft entstehen vor allem in größeren Städten beispielsweise durch die Umwandlung alter Industrieareale in Kreativquartiere. Kreativ-Cluster können aber auch regionale Entwicklungsprozesse im ländlichen Raum initiieren, dort die Lebensqualität steigern und können langfristig dem demografischen Wandel entgegenwirken. Es ist das Ziel des geplanten Sammelbandes, die umfassenden Erfahrungen mit der Kultur- und Kreativwirtschaft in den großen Metropolen auf ihre Übertragbarkeit auf kleinere Städte und den ländlichen Raum hin zu prüfen und aktuelle Ansätze aus dem ländlichen Raum selbst vorzustellen.

 

Mit diesem Call for Papers  rufen wir ForscherInnen und PraktikerInnen auf, Beiträge zu folgenden Fragestellungen einzureichen,

 

  1. Wo liegt die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft als Zukunftsbranche – generell in Deutschland und speziell in ländlich geprägten Bundesländern?
  2. Welche Potentiale hat die Kultur- und Kreativwirtschaft für die Wirtschaft eines Bundeslands?
  3. Wie lassen sich Unternehmens-Ansiedlungen und -gründungen fördern?
  4. Welche Bedingungen/strukturellen Maßnahmen sind für den nachhaltigen Unternehmenserfolg nach der Gründungsphase wichtig?
  5. Wie lassen sich Kreativzentren fördern und welche Auswirkungen haben sie auf die Stadt- und Regionalentwicklung?
  6. Inwiefern sind Erfahrungen aus den Metropolen auf kleinere Städte und den ländlichen Raum übertragbar?
  7. Welche innovativen Ansätze gibt es in ländlichen Regionen?
  8. Wie findet Innovationstransfer in andere Branchen statt und wie lässt er sich fördern?
  9. Welche Förderinstrumente und Veranstaltungsformate haben sich in anderen Bundesländern bewährt? Wieviel Mitarbeiter arbeiten in zentralen Institutionen der Kreativen, mit welchen Jahresbudget sind sie ausgestattet?
  10. Wo liegen die wichtigsten Bedarfe der Kreativen?
  11. Welche Bedeutung haben akteursbasierte Netzwerke in einer Branche, die durch Kleinteiligkeit geprägt ist?
  12. Wie lässt sich die Sichtbarkeit der Branche vor allem in einem dünn besiedelten Bundesländern stärken? Braucht es mehr Anbindung an die Metropolen oder überregionale Zusammenarbeit?
  13. Handlungsempfehlungen an die Politik?
  14. Lässt sich sagen, dass die Kreativwirtschaft „nachhaltiger“ ist als andere Wirtschaftszweige (Stichworte Resilienz, Ressourcenverbrauch, demografischer Wandel)?
  15. Warum ist Kreativität gerade beim Übergang von der Industriegesellschaft zur Wissens- und Informationsgesellschaft wichtig?

 

Angestrebtes Format der Publikation:

Der Sammelband wird voraussichtlich in der Steinbeis-Edition erscheinen. Für die Autoren entstehen keine Kosten.

 

Hinweise zur Beitragseinreichung:

Bitte reichen Sie uns den dazugehörigen Beitrag bis zum 30.04.2017 ein.

Einreichung an folgende E-Mail-Adresse: katja.wolter@stw.de

 

Inhaltliche Einordnung des Sammelbands:

Kreativwirtschaft, kreative Wertschöpfung, Fallbeispiele, Existenzgründung, Entrepreneurship, regionale Strategien, Wirtschaftsgeografie, Motor der Wirtschaft, Beratung der Kreativwirtschaft

 

Zielgruppe des Sammelbands:

Praktiker, insbesondere Entscheider aus den Bereichen Kreativwirtschafts-Management, Kreativwirtschafts-Marketing, Kreativwirtschafts-Vertrieb, Kreativwirtschafts-Steuerung, Entrepreneurship und Existenzgründung, erhalten wertvolle Einblicke in die Kreativwirtschaftsprozess.

Hochschulprofessoren und Studenten der Bereiche: Wirtschaftsgeografie, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre kleiner und mittlerer Unternehmen, Unternehmensführung, Unternehmenssteuerung, Marketing, Vertriebsmanagement.

Politiker: die Regionen entwickeln und die Kreativwirtschaft als Innovationstreiber fördern wollen.

 

Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Katja Wolter, Steinbeis-FZ Institut für Ressourcen-Entwicklung, katja.wolter@stw.de

Prof. Daniel Schiller, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie, daniel.schiller@uni-greifswald.de

Corinna Hesse, Silberfuchsverlag, corinna.hesse@silberfuchs-verlag.de

 

 

Veröffentlichung voraussichtlich im Frühjahr 2018.

 

 

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