Kollegiale Supervision

z. B. für Helfende, die direkt mit geflüchteten Menschen zu tun haben

 

 

Die Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe ist in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll. Die Helfenden müssen in den überlasteten Strukturen zurechtkommen. Ihre Arbeit mit den Flüchtlingen kann sie erheblich emotional belasten. Hinzu kommt oft das Gefühl der fachlichen Überforderung und der Eindruck, mit seinem Engagement alleingelassen zu sein.

 

In der kollegialen Supervision reflektieren und bearbeiten wir in einem professionell geführten Gespräch wiederkehrende Fragen aus dem Alltag von Helfer/innen in der Flüchtlingsarbeit anhand von konkreten Beispielen der Teilnehmer/innen. Der Einzelne profitiert durch das Feedback der Kollegen und kann individuelle Lösungsansätze entwickeln. Dabei sind alle Teilnehmer/innen Lernende und Experten zugleich. Ziel ist es, sich gegenseitig zu unterstützen, um mit den typischen Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe in Zukunft besser umzugehen. Die konkreten Themen kommen aus der Gruppe und werden von ihr selbst festgelegt.

 

Themen könnten beispielsweise sein:

  • Emotional belastende Erfahrungen aus der Flüchtlingsarbeit für sich klären und einordnen.
  • Sich seiner Rolle und den eigenen Motiven als Helfer/in bewusster werden.
  • Herausforderungen und Probleme in der Arbeit wahrnehmen und ggf. Lösungen erarbeiten.
  • Balance zwischen eigenen Ansprüchen und Anforderungen des Engagements finden
  • Außerdem geht es darum, einen Ort zu haben, wo einem zugehört wird und man sich selbst weniger als Einzelkämpfer erfährt.

 

Gruppe: Die Gruppe besteht aus ca. 5-8 Personen, die sich an gemeinsam abgestimmten Terminen à 2 Stunden zur Supervision trifft.

 

Die kollegiale Supervision wird angeleitet von Katja Wolter, zertifizierte Supervisorin (DGSv - Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V.) Nehmen Sie gern Kontakt auf: katja.wolter@stw.de oder 03834-77 585 40

 

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